Zwischen Burgund und der Schweiz, im Département Jura, liegt ein Weinbaugebiet, das lange von der Außenwelt abgeschieden war – und genau daraus seine unverwechselbare Identität bewahrt hat. Bis heute pflegt das Jura eine jahrhundertealte Tradition mit autochthonen Rebsorten wie Poulsard, Trousseau, Savagnin (sowie Béclan) und ikonischen Spezialitäten wie Vin Jaune und Vin de Paille. Auf kühlen Kalk- und Mergelböden entstehen Weine mit viel Spannung, salziger Mineralität und oft bewusst „traditionellem“ Ausbau. Berühmt ist die Region für Vin Jaune aus Savagnin. Ein lange gereifter Wein, der unter einem Hefeschleier (ähnlich wie beim Sherry) reift und nach Nüssen, Gewürzen und getrockneten Früchten duftet. Daneben gibt es den Vin de Paille, aus angetrockneten Trauben gekeltert – konzentriert, honigsüß und trotzdem präzise.
Der Weinbau reicht bis in die Römerzeit zurück (ab 58 v. Chr.) und wurde früh schriftlich erwähnt. Die Salinen von Salins-les-Bains und Lons-le-Saunier öffneten Handelswege und förderten den Export bis in die heutige Schweiz, nach Belgien, Holland und Deutschland. Nach einer ruhigeren Phase sorgten Klostergründungen im 5./6. Jahrhundert für neuen Aufschwung. Ab dem 10. Jahrhundert ist der Weinbau rund um Arbois, Salins-les-Bains und Lons-le-Saunier gut dokumentiert – getragen von Klöstern und Adel (Qualitätsfokus), städtischem Bürgertum und kleinbäuerlichen Parzellen. Selbst König Heinrich IV. schätzte die Weine des Jura. Im 19. Jahrhundert erreichte das Jura fast 20.000 ha Rebfläche mit über 40 Sorten – bis die Reblauskrise den Bestand nahezu vernichtete. Heute umfasst das Gebiet rund 1.920 ha.
Das Anbaugebiet verläuft in einer Nord-Süd-Achse über etwa 80 km – von Champagne-sur-Loue (nahe Salins-les-Bains) bis Saint-Amour (Richtung Ain). Die Weinberge liegen auf 250–450 m Höhe zwischen der Ebene der Bresse und dem Juragebirge. Im Norden dominieren Tonböden, im Süden eher Kalk.
Ein ausgeprägt kontinentales Klima prägt den Stil: kalte Winter (bis ca. −15 °C), ein weniger gleichmäßiger Sommer als im Burgund, dazu 1.750–1.900 Sonnenstunden und 1.000–1.400 mm Niederschlag pro Jahr – Bedingungen, die Frische, Struktur und Charakter fördern.
Das Weingut, fest mit seiner Heimat verwurzelt, zählt zu den Vorreitern in der Entwicklung der Weinberge des Jura. Als Eigentümer seiner Weinberge und Produzenten unserer Weine sind sie stolz darauf, eine einzigartige Vielfalt an großartigen Terroirs anzubieten, die den Reichtum und die Einzigartigkeit ihrer Region widerspiegeln. Arbois, Côtes du Jura, L'Étoile und andere Weinberge tragen die klangvollen Namen unserer emblematischen und einheimischen Rebsorten: Chardonnay, Savagnin, Trousseau, Poulsard und Pinot Noir.
Zwischen Burgund und der Schweiz, im Département Jura, liegt ein Weinbaugebiet, das lange von der Außenwelt abgeschieden war – und genau daraus seine unverwechselbare Identität bewahrt hat. Bis heute pflegt das Jura eine jahrhundertealte Tradition mit autochthonen Rebsorten wie Poulsard, Trousseau, Savagnin (sowie Béclan) und ikonischen Spezialitäten wie Vin Jaune und Vin de Paille. Auf kühlen Kalk- und Mergelböden entstehen Weine mit viel Spannung, salziger Mineralität und oft bewusst „traditionellem“ Ausbau. Berühmt ist die Region für Vin Jaune aus Savagnin. Ein lange gereifter Wein, der unter einem Hefeschleier (ähnlich wie beim Sherry) reift und nach Nüssen, Gewürzen und getrockneten Früchten duftet. Daneben gibt es den Vin de Paille, aus angetrockneten Trauben gekeltert – konzentriert, honigsüß und trotzdem präzise.
Der Weinbau reicht bis in die Römerzeit zurück (ab 58 v. Chr.) und wurde früh schriftlich erwähnt. Die Salinen von Salins-les-Bains und Lons-le-Saunier öffneten Handelswege und förderten den Export bis in die heutige Schweiz, nach Belgien, Holland und Deutschland. Nach einer ruhigeren Phase sorgten Klostergründungen im 5./6. Jahrhundert für neuen Aufschwung. Ab dem 10. Jahrhundert ist der Weinbau rund um Arbois, Salins-les-Bains und Lons-le-Saunier gut dokumentiert – getragen von Klöstern und Adel (Qualitätsfokus), städtischem Bürgertum und kleinbäuerlichen Parzellen. Selbst König Heinrich IV. schätzte die Weine des Jura. Im 19. Jahrhundert erreichte das Jura fast 20.000 ha Rebfläche mit über 40 Sorten – bis die Reblauskrise den Bestand nahezu vernichtete. Heute umfasst das Gebiet rund 1.920 ha.
Das Anbaugebiet verläuft in einer Nord-Süd-Achse über etwa 80 km – von Champagne-sur-Loue (nahe Salins-les-Bains) bis Saint-Amour (Richtung Ain). Die Weinberge liegen auf 250–450 m Höhe zwischen der Ebene der Bresse und dem Juragebirge. Im Norden dominieren Tonböden, im Süden eher Kalk.
Ein ausgeprägt kontinentales Klima prägt den Stil: kalte Winter (bis ca. −15 °C), ein weniger gleichmäßiger Sommer als im Burgund, dazu 1.750–1.900 Sonnenstunden und 1.000–1.400 mm Niederschlag pro Jahr – Bedingungen, die Frische, Struktur und Charakter fördern.

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€ 32,00
€ 42,67 / l

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€ 26,90
€ 35,87 / l

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€ 66,70
€ 107,58 / l

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Das Weingut, fest mit seiner Heimat verwurzelt, zählt zu den Vorreitern in der Entwicklung der Weinberge des Jura. Als Eigentümer seiner Weinberge und Produzenten unserer Weine sind sie stolz darauf, eine einzigartige Vielfalt an großartigen Terroirs anzubieten, die den Reichtum und die Einzigartigkeit ihrer Region widerspiegeln. Arbois, Côtes du Jura, L'Étoile und andere Weinberge tragen die klangvollen Namen unserer emblematischen und einheimischen Rebsorten: Chardonnay, Savagnin, Trousseau, Poulsard und Pinot Noir.